
Kronen Zeitung
MEISTER UND CUP-SIEGER
„Mann der tausend Hände“ – HSV-Goalie-Held ist tot
Mit dem Hamburger SV ist er 1960 deutscher Fußball-Meister geworden, 1963 auch Triumphator im DFB-Cup, zudem ist er 1961 erst im Meisterpokal-Halbfinale am FC Barcelona gescheitert - jetzt ist Horst Schnoor als eine der prägendsten Persönlichkeiten der Geschichte des Hamburger Klubs im Alter von 91 Jahren gestorben!
Von seinem Mitspieler Uwe Seeler zum „Mann der tausend Hände“ geadelt, galt Schnoor, wie der HSV in seinem Nachruf betont, als „das Sinnbild für Verlässlichkeit“.
507 Pflichtspiele für die „Rothosen“
Insgesamt absolvierte der gebürtige Hamburger zwischen 1952 und 1967 sage und schreibe 507 Pflichtspiele für die „Rothosen“ – davon 453 Partien in der Meisterschaft, 41 im DFB-Cup und 13 im Europacup.
Lediglich der vorhin genannte Seeler (587) und Manfred Kaltz kamen zu mehr Einsätzen für den HSV …
HSV blieb er nach seinem Karriereende treu
Nach seinem offiziellen Karriereende im Jahr 1969 zog er sich ins Privatleben zurück, seinem HSV blieb der zweifache Familienvater und Besitzer einer chemischen Reinigung aber stets als Fan und Besucher von Heimspielen treu.
Mit einem Fuß- statt einem Hand-Abdruck wurde Schnoor zudem auf dem „Walk of Fame“ des HSV am sogenannten „Uwe-Seeler-Fuß“ geehrt …
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